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Samstag, 1. September 2012

Gebratene Gemüse (Kizartma)


Halli Hallo an Alle...
Also das heutige Rezept, ist was deftiges... Deftig, weil es viel zu viel Fett enthält. Ich denke ab und zu kann man sich ja auch mal sowas gönnen. Die Mengen habe ich nicht angegeben. Ihr könnt so viel Gemüse braten wieviel ihr wollt. Für drei Köpfe reicht z.B. 1 Aubergine, 1 Zucchini, 3 Kartoffeln und 5 spitze Paprika
Was ihr für die gebratenen Gemüse braucht:
  • 0,5 l - 1 l Öl
  • Auberginen
  • Kartoffeln
  • spitze Paprika
  • und alles was das Herz sonst noch begehrt ;) (Möhren, Zucchini, etc.)
  • 1 - 2 Tomaten und Öl für die Soße
Öl in der Friteuse oder im Topf heizen. In das heiße Öl die in Würfel geschnittenen Kartoffeln geben. Diese goldig braten und auf einen mit Küchenrolle ausgelegten Teller tun. Die Küchenrolle nimmt das überflüssige Öl auf. Die Kartoffeln salzen. Je nach Geschmack kann man auch Pommesgewürz etc. nehmen. Nun die Zucchini, Auberginen und Paprika der Reihe nach braten. 
In einem getrennten Topf kleingeschnittene Tomaten kurz in Öl anbraten, etwas Wasser und Salz hinzufügen und paar Minuten köcheln lassen.
Die Gemüse in ein Teller mit der Soße servieren. Serviervorschlag von mir wäre dazu noch Hachfleischfrikadellen, Tatziki und Fladenbrot auf den Tisch zu stellen. Nur Brot reicht natürlich auch vollkommen :)
Für die Auberginen habe ich noch ein Tipp: Auberginen schälen und danach in Salzwasser (1 EL Salz in 2 Liter Wasser gelöst) ca. 30 Minuten warten lassen. Dadurch geht der bittere Geschmack von Auberginen weg.



Sonntag, 1. April 2012

Gemüseschnitte aus dem Ofen (Firinda Mücver)



Dieses Gericht eignet sich eher als Beilage. Es ist sehr leicht. Mücver bratet man eigentlich in Öl  (Hier ist das Rezept). Aber auch im Ofen lässt es sich backen. Das Rzept habe ich vom türkischen Kochblog Portakal Agaci.
Hier folgt das Rezept:

Zutaten: 
1 Zucchini
1 Möhre
1 Kartoffel
1 Zwiebel
1 Porreestange
etwas Petersilie
3 Eier
3 EL Joghurt oder etwas Schafskäse
3 EL Mehl
1TL Backpulver
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
  • Die Zucchini, Möhre und Kartoffel raspeln
  • Porre und eine handvoll Petersilie sehr klein schneiden
  • Nun mit den restlichen Zutaten mischen
  • Eine Auflaufform fetten und die Mischung hineingeben
  • Im Ofen bei 180°C etwa 40 Minuten backen
  • Fertig ;) 

Dienstag, 27. März 2012

Gemüsegratin mit Hackbällchen


Hallo meine LeserInnen,
ich habe heute in der Küche bisschen aus freier Hand gekocht. Ich weiß nicht ob es so ein Gratin schon gab... Also ich kanns euch nur empfehlen. Und am besten kocht ihr dazu auch Reis.

Ich habe folgende Zutaten verwendet:
Für die Hachbällchen:
250 g Hackfleisch
1 Zwiebel
1 Ei
1 kleine Tasse Paniermehl
3 EL Öl
1 TL Paprika
1 TL Salz
1 TL Thymian
1/2 TL Pfeffer 


Außerdem:
1 Packung Buttergemüse
250 ml Schlagsahne
Gratinkäse


Zubereitung:


Für die Bällchen die Zwiebeln in sehr kleine Würfeln schneiden. Nun alle Zutaten mischen und kneten. Diese Mischung etwa 10 Minuten ziehen lassen. In eine Auflaufform Buttergemüse und Sahne geben. Die Hackbällchen formen und über die Buttergemüse tun. Im ofen bei 200 C° etwa 10 Minuten backen. Die Bällchen wenden und mit Käse bestreuen. Nun weitere 20 Minuten backen. 
Den Gratin z.B. mit Reis servieren. 
Guten Appetit!

Mittwoch, 14. März 2012

Joghurtsuppe mit Bulgurbällchen (Yogurtlu Yuvarlama)



Diese Suppe ist eine der leckersten Suppen die ich je gegessen habe. Das Rezept habe ich von einer Freundin. Besser gesagt hat sie mir genau gezeigt wie man diese Suppe kocht. Meine Freundin stammt aus der türkischen Stadt Gazi Antep. In G. Antep ist die Küchenkultur sehr weit und alles was ich bisher kenne schmeckt toll. Diese Suppe ist sehr aufwendig zum Zubereiten aber auch sehr sehr lecker. Ich zähle sie eigentlich zu einem Hauptgericht, weil sie durch die Fleischstückchen, Bulgurbällchen und Kichererbsen sehr sättigend ist. Das schwierigste an der ganzen Sache ist die Zubereitung der Bulgurbällchen, denn wenn sie nicht die richtige Konsistenz bekommen, können sie beim Kochen zerfallen. Natürlich ist die Suppe auch reich an Nährwerten wie z.B. Proteine, Eisen und Ballaststoffe. In geringen Mengen enthält sie auch Folsäure, Vitamine B1, B6 und andere Nährstoffe...
So nun kommt das Rezept. Mit diesem Rezept erhält man eine riesen Menge an Suppe. Deshalb kann diese mindestens um die Hälfte reduziert werden und reicht immer noch für 6 Personen.

1/2 kg Kichererbsen
200 g Fleisch in kleinen Stückchen

Für die Bulgurbällchen:
400 ml feiner Bulgur
1 Ei
4 EL Mehl
etwas kochendes Wasser
1,5 TL Salz
0,5 TL schwarzes Pfeffer

Für die Joghurtsuppe:
4 Becher Joghurt
2 gehäufte EL Mehl
1 - 2 Glas Wasser
Salz

Für die Soße:
1 EL Butter
2 EL Öl
1 EL getrocknete und geschnittene Pfefferminze

Zubereitung:
Die Kichererbsen von der Nacht auf den Morgen in Wasser legen. Am nächsten Tag die Kichererbsen zusammen mit dem Fleisch im Schnellkochtopf kochen. Die Kichererbsen dürfen aber nicht durchkochen, müssen etwas roh bleiben, denn später werden sie nochmalsgekocht. Im normalen Topf dauert es zu lange, aber kann man natürlich auch wagen :) 
Für die Bulgurbällchen die Bulgur auf Fremdteile prüfen. In einer Schüssel Bulgur, Mehl, Salz, Pfeffer und Ei erst Mal mit ca. halben Glas kochendem Wasser kneten. Das Wasser nach und nach zugeben und immer zwischen durch vom Teig nehmen und Bällchen formen. Wenn die Bällchen halten sind sie gut! Wenn das Wasser zu viel ist etwas Mehl hineinkneten. An dieser Stelle kann man eine so genannte Qualitätskontrolle machen. Zwei murmelgroße Bällchen formen und diese in ein mit Wasser gefüllten Behälter tun. Wenn nun die Bällchen in Form bleiben hat der Teig die optimale Konsistenz. Wenn die Bälle auseinanderfallen mit ein wenig Mehl oder Wasser ausgleichen. 
Den Teig bedecken und ca. 1/2 Stunde ziehen lassen. 
Ein Blech mit reichlich Mehl bestäuben. Nach einer halben Stunde die Bällchen formen und auf den bemehlten Blech geben. Dadurch kleben sie nicht aneinander. 
Für die Suppe Joghurt, Mehl und Salz mit 1-2 Glas Wasser im Topf bir zum Kochen rühren und danach köcheln lassen. Die Kichererbsen und den Fleisch nochmals aufheizen und köcheln lassen. Es muss immer reichlich Wasser im Topf sein. D.h. das Wasser im Topf muss zwei Finger höher als die Teilchen sein. Die Bällchen in disen Topf geben und ohne zu Rühren kochen! Wenn nun gerührt wird gehen die Bällchen kaputt. Also weg mit dem Kochlöffel :) Nach dem die Bällchen fertig gekocht sind, die Joghurtsuppe dazugeben und leicht mischen. Diesen kurz köcheln lassen den Herd ausstellen. Nun haben wir alles in einem Topf und es fehlt nur noch die Soße. 
In eine kleine Pfanne Öl und Butter geben. Erst wenn diese ganz heiß sind die Pfefferminze in diesen kurz braten. Nicht länger als 10 Sekunden die Pfefferminze in der Pfanne lassen, denn es brennt sehr schnell. Diese auf die Suppe schütten und nur leicht rühren. Den Deckel der Suppe während des Kühlens nicht aufsetzen.
Und fertig ist sie. Bei fragen stehe ich gerne zur Verfügung. 

Liebe Grüße



 

Freitag, 16. September 2011

Auberginen in Joghurt mit Hackfleisch (Ali Nazik)


Ali Nazik ist ein einfach zubereitetes und leckeres Gericht. Hauptbestandteil sind gegrillte Auberginen. Da man zuhause schlecht grillen kann, toaste ich meine Auberginen oder backe sie im Ofen. 

Zutaten für 2 - 3 Personen:
2 Auberginen
4 grüne spitze Paprikaschoten
1 Knoblauchzehe
2 Gläser Joghurt (400 ml 10%ige Joghurt)
200 g Hackfleisch
3 EL ÖL
2 EL Butter
2 TL Rote Paprikapulver
Salz 

Zubereitung:
Die Auberginen schälen und in Scheiben schneiden. Diese im Toaster oder im Ofen backen. Noch besser wäre grillen! Die Paprikaschoten halbieren und ebenso backen. Die fertige Gemüse in klitzekleine Stücke schneiden und mit Joghurt und geriebenem Knoblauch mischen. Wichtig: erst vor dem Servieren salzen! In einem Topf Hackfleisch mit Öl braten. Gegen Ende die Butter und nach ca. 1 Minute die Paprikapulver hinzugeben. Hackfleisch vom Herd nehmen. Paprikapulver kann sehr schnell anbrennen, deshalb als Letztes zugeben und nur kurz braten. Nun das Auberginenjoghurtgemisch salzen, auf ein Teller geben und Hackfleisch darüber verteilen. 
Guten Appetit! 

Montag, 8. August 2011

Auberginen Kebab (Islim Kebabi)

Seit dem ersten bis zum dreißigsten August ist die Fastenzeit Ramadan dran. Während dieser Zeit gibt es bei uns jeden Tag tolle Gerichte. Wenn die Uhr auf den Sonnenuntergangszeitpunkt (ist jeden Tag anders) zeigt kommt die ganze Familie an den Tisch und es wird zusammen gegessen. Bei manchen Familien klappt es sonst ja mit dem Zusammenessen nicht, weil viele zu unterschiedlichen Zeiten arbeiten u.s.w. Wie auch immer, es ist ein schöner Monat!
Kommen wir zu meinem Hauptgericht: Auberginen Kebab. Einzigartig! Die Auberginen müssen schmal und lang sein. Die holländischen oder türkischen haben diese Form!

Zutaten:
4 Auberginen
4 grüne spitze Paprika
2 Tomaten
Für die Frikadellen:
200 g Hackfleisch
1 große Zwiebel
1-2 Knoblauchzehen
1 Scheibe Brot oder stattdessen eine handvoll Paniermehl
Schwarzes Pfeffer
Salz
Für die Soße:
2 Tomaten 
3 EL Öl
Salz

Zubereitung:
In einen Behälter Wasser füllen und ein Esslöffel Salz dadrin lösen. Die Auberginen in dieses Salzwasser legen und mindestens eine Stunde warten lassen. Die Paprikas auch waschen und abtrocknen.
In einen mittelgroßen Topf etwa 500 ml Öl füllen und Herd aufheizen. Dei Auberginen vom Salzwasser nehmen, abtrocknen und in lange Scheiben schneiden. Nach und nach alle Auberginenscheiben in Öl braten. Die gebratenen Auberginen zur Seite legen. Die Paprika in kleine Scheiben schneiden und braten. Vorsicht diese spritzen sehr! Am besten erst den Herd etwas runterdrehen. 
Für die Frikadellen die Zwiebeln in sehr sehr feine Würfel schneiden oder am besten mit dem Küchengerät zerkleinern. Zweibeln, Hackfleisch, Paniermehl, Salz und Pfeffer mit einander gut verkneten. Kleine runde Frikadellen formen und diese in etwas Öl braten. 
Zwei Auberginenstreifen auf ein Teller tun. Diese kreuzweise übereinander tun. In die Mitte eine Frikadelle setzen. Die Frikadellenstreifen zur Mitte zuklappen und mit einem Zahnstocher befestigen. Darauf eine Scheibe Tomate und eine Scheibe Paprika setzen. Auf diese Weise alle Auberginen füllen und in eine Auflaufform legen. Nun die Tomatensoße zubereiten. Die Tomaten kleinschneiden und in einem Topf mit etwas Öl anbraten. Nun etwas Wasser hinzugeben und kurz aufkochen lassen. Salz nicht vergessen. Diese Soße über die Auberginen geben. Zuletzt geht alles nochmal in den Ofen. Bei 220°C ca. 20 Minuten backen. 
Dazu kann ich euch Reis oder Kartoffeln empfehlen.
Guten Appetit!  

 

Freitag, 1. Juli 2011

Iskender Kebab und Saisonpause

Ein letzter Beitrag in mein Blog und dann ab in den Urlaub...
Zum Abschied gibt es noch das Rezept für hausgemachten Iskender Kebab! Hmmm lecker! 

Zutaten:

Für den Fleischbelag: 
500 g Fleisch
2 EL Öl 
  
Für den obersten Belag:
4 grüne, spitze Paprika
2 Tomaten
1 Esslöffel Butter
1 Esslöffel Öl

Zwischenbelag:
1 Glas Joghurt (vorzugsweise 10%igen türkischen)

Für die Soße:

1 1/2 EL Tomatenmark
1 EL Öl
1 EL Butter
1 TL Thymian
100 ml Wasser

Für die Fladen:
4 Gläser Mehl (800ml)
1 Packung Trockenhefe
1 TL Salz
Wasser nach Bedarf 

Zubereitung:
Erst werden die Fladen zubereitet. Dafür in einer Schüssel Mehl, Hefe und Salz vermengen. Nach und nach Wasser unterarbeiten, bis ein gleichmäßiger Teig entsteht. Diesen 10 Minuten bedeckt gehen lassen. Die Fladen mit der Nudelrolle aufrollen auf ein gefettetes Blech legen und mit einer Gabel oder mit dem Finger Löcher stanzen. Aber bitte nicht durch den Teig gehen. Nur leicht andrücken, damit die Fladen nicht aufgehen!
Diese bei ca. 220°C ca. 20 Minuten backen.
Für die Soße Tomatenmark mit etwas Öl in einer kleinen Pfanne anbraten. Nun Butter hinzufügen. Thymian zuletzt einrieseln lassen. Nach Belieben 100 ml Wasser hinzufügen.
Frischgekauften Fleisch in kleine Scheiben oder Würfel schneiden und in die Tiefkühltruhe tun bis er friert. Gefrorenen Fleisch aus dem Schrank nehmen und mit einems charfen Messer sehr sehr dünne Scheiben schneiden. In eine Pfanne zwei Esslöffel Öl geben und diese gut heizen. Die Fleischscheiben in diesem Öl braten. Oft wenden um ein Verbrennen zu vermeiden.
In einer getrennten Pfanne mit Öl und Butter die in Scheiben geschnittenen Tomaten und Paprika kurz dünsten.
So nun kommen wir zur Zubereitung des Tellers. 
1.) Die Fladen in kleine Würfel schneiden und in der Mitte des Tellers platzieren. 
2.) Darüber etwas von der Soße geben. Nicht matschen! 
3.) Als nächstes Joghurt großzügig auf die Brotwürfel geben. 
4.) Nun etwas vom Fleisch auf dem Joghurt verteilen. 
5.) Zuletzt die kurz angebratenen Paprika und Tomaten darauflegen. 
Fertig. Guten Appetit!






Freitag, 27. Mai 2011

Auberginen-Schiffchen mit Hackfleisch

Diese Schiffchen sind sehr klassisch und kommen in der Regel auch immer gut an. Wenn man irgendein Gericht mit Auberginen machen möchte, sollte dies auch zur Auberginenzeit erfolgen. Ich meine im Winter schmecken diese wirklich wiederlich! Im Sommer aber sind sie lecker! 

Zutaten:
5 Auberginen
200 g Hackfleisch
1 Zwiebel
1 grüne spitze Paprikaschote
2 EL Öl
1 EL Tomatenmark
1 EL Paprikamark
1 TL Salz
1/2 TL Schwarzes Pfeffer

1 TL Pfefferminzblätter
1 TL Rote Paprikapulver
1 TL Thymian
3 TL frische Petersilie

Zubereitung:
Die Auberginen werden gewaschen, geschält und abgetrocknet. Auberginen haben einen leicht bitteren Geschmack. Wenn aber die Auberginen nach dem Schälen in Salzwasser gelegt werden, geht dieser weg! Ich habe heute darauf verzichtet und der Geschmack war trotzdem gut.  Nun gibt ez zwei Varianten die Auberginen an zu fertigen: Entweder in Öl braten oder mit Öl bepinseln und im Ofen auf höchster Stufe braten. Ich habe sie im Ofen etwa 20 Minuten, mit zwischenzeitigem Wenden, gebacken, denn diese Weise ist kalorienärmer! 
Die Zwiebel in kleine Würfel schneiden und in einem Topf mit Öl anbraten. Hackfleisch zugeben und weiter braten. Mit Salz abschmecken. Nun den Tomaten-, Paprikamark und die Gewürze zugeben und noch eine Weile braten. Zuletzt die geschnittenen Petersilien zugeben und die Füllung vom Herd nehmen. Achtung: Die Salz- und Gewürzmenge individuell einstellen! 
Die gebratenen und wieder gekühlten Auberginen mit der Hackfleischfüllung befüllen. Dazu die Auberginen von der Mitte aus in Richtung links und rechts mit zwei Löffeln aufziehen. Die Füllung gleichmäßig in alle Auberginen verteilen. Eine Paprikaschote in längsstreifen schneiden und auf die gefüllten Auberginen legen. Nun diese etwa 15 Minuten bei 190°C, bei mittlerer Stufe backen. 
Fertig! Serviert habe ich meine Schiffchen mit Bulgur-Pilav und selbstgemachtem Joghurt. 



Donnerstag, 21. April 2011

Champignons im Tontopf

Das Backen in Tontöpfen habe ich erst vor paar Monaten kennengelernt und ausprobiert. Es hieß immmer, dass diese Variante für den Geschmack sehr von Bedeutung ist. Also musste ich diese Töpfe auch haben! Tatsache! Die Champignons haben nichts an Geschmack verloren. Man schmeckt die Aromen der Gemüse heraus. Auch für andere Gerichte eignen sich diese Töpfe hevorragend. Ich werde ab und zu in diesen Töpfen backen und darüber berichten. Also die Anschaffung lohnt sich! Allerdings weiß ich nicht wo man sie in Deutschland bekommt. Ich habe sie bei mir um die Ecke beim Türken gekauft.


Rezept:
300 g weiße Champignons
2 Tomaten
3 Paprika
1 Pck. geriebene Käse
2 EL Öl
1 EL Tomatenmark 
2 Lorbeerblätter
Salz, Pfeffer, Thymian
evt. Knoblauch


Die Champignons waschen, putzen, halbieren und mit dem Öl garen. Die Paprika in kleine Würfel schneiden und dazugeben. Erst wenn diese "fast" fertig gegart sind, die Tomaten, Gewürze und die Lorbeerblätter dazutun. Noch etwas köcheln lassen. Als nächstes pro Person ein Tontopf einfetten und die Champignons für die Töpfe aufteilen. Etwas geriebene Käse rüberstreuen und im Ofen ca. 15 Minuten backen.




Als Beilage zu diesen Champignons passt dieser Bulgur - Pilav hervorragend. (Rezept folgt!)




Mittwoch, 13. April 2011

Joghurt Kebab mit Frikadellen

Letzte Woche holten wir viel zu viel Brot, unter anderem auch weißes. Irgendwann waren es so viele, dass ich nicht mehr wusste wohin damit. Schlecht waren sie ja nicht. Mir fiel dann dieses Rezept ein. Eine wunderbare Gelegenheit um altes Brot zu verwerten. 
Anders als andere Kebabsorten besteht dieser aus Hackfleischrikadellen. Die bekannten Kebabs in Dönerbuden werden aus Dönerfleisch hergstellt. 
Um einen leckeren Kebab zu Essen, muss man nicht unbedingt in einen türkischen Restaurant... auch zuhause ist dies machbar. Natürlich fehlt in dem Fall der Holzkohlengeschmack am Fleisch aber trotzdem essen wir diese Variante sehr sehr gerne. 


Für die Frikadellen:
300 g Hackfleisch
1 Zwiebel
2 EL Öl
1 gehäuftes TL Salz
1 gestrichener TL Paprikapulver
1 gestrichenes TL Schwarzer Pfeffer
1 TL Thymian


Für die 1. Soße:
2 Tomaten
1 TL Tomatenmark
2 TL Butter
Salz

Für die 2. Soße:
2 TL Chily
2 TL Butter
2 EL Öl

Zusätzlich:
1 kleine Schale Joghurt (10 %iger türkischer Joghurt)
10 Scheiben weißes Brot


Das Rezept habe ich aus dem türkischen Kochbuch "Oktay Usta ile yemekteyiz" entnommen und natürlich nach unserem Geschmack angepasst.
Eigentlich ist in diesem Rezept auch Knoblauch enthalten aber ich habe darauf verzichtet. Die scharfe Soße ist im Buch auch nicht angegeben. Halt einfach Mal gucken wie es euch am besten schmeckt und dem nach variieren! 

Und nun zum Rezept:
Die Brotscheiben in mundgerechte Würfel schneiden und auf ein Ofenblech geben. Diese bei 200°C unter häufigem Mischen im Ofen trocknen lassen bis sie knusprig werden. Idealerweise eignen sich für dieses Gericht auch altes Brot. 

Zwiebeln sehr klein schneiden oder in einem Küchengerät zerkleinern lassen. Alle Zutaten für die Frikadellen einer großen Schüssel mischen und gut verkneten, bis die Masse homogen ist!
Die Frikadellen formen und in eine gefettete Ofenform legen. Diese bei 220°C ca. 30 Minuten backen.
 

Für die 1. Soße den Knoblauch mit dem Butter anbraten. Die Tomaten kleinschneiden und dazugeben. Mit Salz abschmecken!
 

Für die 2. Soße, Öl heiß werden lassen. Butter und Chilli erst dann dazugeben und nur kurz anbraten! Achtung: verkohlt sehr schnell!

Servieren: Einen flachen Teller aussuchen.

Auf den Teller erstmal die Brotwürfel geben. 
Diese mit etwas Soße benässen. Nun das Joghurt kurz mit dem Schneebesen flüssig schlagen und großzügig darüber verteilen. Die Frikadellen auf die Joghurtschicht tun. 
Falls eine scharfe Soße gewünscht ist, als letztes die Chilisoße oben drauf verteilen. 
So und nun guten Appetit!






 

Samstag, 26. März 2011

Lasagne

. . . ist nicht wirklich türkisch aber schmeckt lecker.

Ich mache die Hackfleischsoße immer selber, dann schmeckt es auch leckerer als mit den Fixsoßen. Außerdem ist diese Version bestimmt gesünder, zumindest wenn man die Kalorien nicht beachtet :) 

Zutaten:
Lasagneblätter

Hackfleischsoße:
250 g Hackfleisch
2 mittelgroße Zwiebeln
2 Esslöffel Öl
2 Esslöffel Tomatenmark
1 Dose gehackte Tomaten
Salz, Pfeffer, Paprikapulver, Thymian, Petersilie

Weiße Soße:
1 Ei
1 Packung Schlagsahne
0,5 l  Milch
3 Esslöffel Mehl
1/2 Teelöffel Salz
Muskat



Für die Hackfleischsoße die Zwiebeln in kleine Würfel schneiden und mit dem Öl glasig andünsten. Nun den Hackfleisch dazugeben und braten. Salzen tue ich an dieser Stelle. Zwischendurch immer wieder durchmischen.  Nun den Tomatenmark dazugeben und etwas anbraten. Anschließend eine Dose gehackte Tomaten dazugeben oder selber zwei Tomaten in Würfel schneiden und in die Soße geben. Zuletzt mit Pfeffer, Paprikapulver und Thymian würzen. Ich gebe meistens auch noch etwas frische Petersilie hinzu.  
Kommen wir dann mal zur Soße. . .
Das Ei, die Milch, das Mehl und das Salz in ein Kochtopf geben und gut durchmischen. Diese Mischung zum Kochen bringen. Sie wird zu einer cremigen Soße. Nun zu der Soße eine Packung Schlagsahne zugeben und noch etwas köcheln lassen. 
Etwas von dieser Soße in eine Auflaufform geben. Darüber eine Reihe Lasagneblätter auslegen. Die Lasagneblätter wider mit der Soße belegen und darüber etwas von der Hackfleischsoße geben. Nun wieder eine Reihe Lasagneblätter auslegen und diese mit der weißen Soße belegen. Auf die Soße wieder Hackfleischsoße tun. Diese Reihenfolge einhalten bis die Hackfleischsoße alle ist. Von der weißen Soße brauchen wir noch etwas für die letzte Schicht. Auf die oberste Reihe werden wieder Lasagneblätter ausgelegt und anschließend die weiße Soße. Es ist also folgendes Prinzip zu beachten: unterste und oberste Reihe mit der weißen Soße belegen! Zuletzt wird das Ganze mit geriebener Käse bestreut und in den Ofen geschoben. Die Lasagne muss ca. 20 Minuten bei 200°C backen. Guten Appetit!!